09. Februar 2020
Der Verschiffungstermin rückt immer näher und irgendwie würden wir trotzdem gerne noch ein bisschen im Meer "bädele". Deshalb zieht es uns für 10 Tage auf die Halbinsel Barú. Die "Playa Blanca", was so viel wie weißer Strand bedeutet, ist für das unglaublich türkisfarbene Wasser bekannt. Zurecht, denn dieses ist tatsächlich fantastisch schön. Dafür ist der, von Beizen und Liegen voll gepflasterte Strand und die dazugehörigen Menschenmassen weniger prickelnd. Na ja, man kann nicht alles haben...
06. Februar 2020
Auf ein letztes Mal - Daniele und Gaby besuchen uns einen Tag in Minca. Erstmals, seitdem wir sie kennen, tragen die beiden Schuhe! Wir verbringen einen gemütlichen Tag im Rio Elemento. Bevor sie dann wieder zurück nach Taganga düsen, zeigen wir Gaby wie ein richtiger Schoggichueche schmecken muss. Es war stets schön mit den beiden und vielleicht sieht man sich ja irgendwann wieder einmal. Vielleicht in Polynesien? Da besitzt Daniele nämlich eine Vanille-Plantage und das ist "imfall" kein Witz!
02. Februar 2020
Pädu gibt uns den Tipp im Hotel "Rio Elemento" vorbeizuschauen. Denn ab und an ist man froh, sich eine Abkühlung zu gönnen. Denn auch in Minca wird es nachmittags extrem warm. Man bezahlt 20'000 Pesos pro Person, das sind umgerechnet 5.80 CHF. Dieser Preis beinhaltet Pool-Bewilligung inkl. zwei Bier - eine wahre Freude zum Spottpreis also. Wenn man gerade nicht am Schwimmen oder Bier trinken ist, bieten einem riesige Netze die perfekte Option zur absoluten Entspannung. Marvin macht's vor!
31. Januar 2020
Ausgezeichnet haben wir geschlafen. Diese 400 Höhenmeter machen eben doch viel aus. Jedoch sind wir schon wieder auf dem Weg nach Taganga, dieses Mal aber nur für einen Tagesausflug. Daniele hat uns eine "lancha" organisiert, mit einem Fischer und dessen Boot machen wir also einen kleinen Ausflug. Unser Ziel: "Isla de Pescadores", was so viel wie "Insel der Fischer" bedeutet. Normalerweise ist diese Insel für Nicht-Fischer unzugänglich. Wir erhalten für heute jedoch eine Sonderbewilligung.
29. Januar 2020
Taganga liegt direkt an der Küste und hat in unseren Augen nichts zu bieten. Außer vielleicht die neu eröffnete Focacceria eines Italieners. Dafür aber treffen wir Daniele und Gaby wieder, vielleicht könnt ihr euch erinnern? Genau, mit ihnen haben wir die Festtage in Filandia verbracht. Nach einer schlaflosen Nacht, denn gefühlt befanden sich 1000 Mücken in unserem Bus, düsen wir wieder zurück nach Minca. Dort entsprechen die Gegebenheiten eher unseren Bedürfnissen.
28. Januar 2020
Patrick alias Pädu ist gebürtiger Berner und seit drei Jahren in Minca. Ihm gefällt es hier außerordentlich gut und seine Backkünste sind ebenfalls bemerkenswert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er das noch nicht lange macht. In seinem "alten" Leben war er Spengler. Er verwöhnt uns mit ZOPF (!!), richtig herzhaftem Schoggichueche und fantastischer Öpfelweihe - alles schmeckt wie zu Hause. Wir freuen uns auf das nächste Mal und nochmals vielen Dank. Es war eine Freude mit dir z'pläuderle.
26. Januar 2020
Wir waren der Meinung, dass unsere Haut sich nach einem Jahr Südamerika gut akklimatisiert hat. Kannste denken, einen einzigen Tag am Stand in Palomino und schon verfärben sich unsere Schultern und Dekolletés in ein saftiges Rot. Deshalb fahren wir jetzt nach Minca, das kleine Dorf liegt schön eingebettet am Berg "Cuchilla San Lorenzo". Da wird sich unsere Haut sicherlich schnell erholen. Mit Mojito, Gin Tonic und dieser Aussicht funktioniert das bestimmt bestens, oder?
23. Januar 2020
Jeder Kolumbianer legt dir ans Herz, dass du unbedingt nach Palomino musst. Anscheinend ein ganz tolles Dorf an der Karibikküste. Leider ist der ganze Sandstrand dem Meer zum Opfer gefallen. Somit gibts kaum Platz um den Strand, ohne nass zu werden, zu genießen. Dazu kommt, dass es praktisch nur europäische Touristen sind - mögen wir auch nicht. Wir schwelgen in Erinnerungen an die brasilianische Küste, wie schön diese doch war. Aber auch die lustigen Restaurant-Tafeln erhellen unser Gemüt...
18. Januar 2020
Kaum in Kolumbien angekommen, stechen einem die farbenfrohen"mochila wayúu" bereits ins Auge. Deren Ursprung vom Stamm der Wayúu-Indianer in La Guajira im Nordosten Kolumbiens herführt. Heute findet man die "mochilas" im ganzen Land. Das Schönste ist, dass vor allem die Kolumbianer diese bunten Beutel tragen. Nicht wie in anderen Ländern, in denen solche Dinge meistens nur von Touristen gekauft werden. Wie ihr sehen könnt, ist Ladina nun ebenfalls eine stolze "mochila wayúu"-Besitzerin.
14. Januar 2020
Und schon wieder stecken wir fest. Joep und Juul aus Holland sind vor acht Jahren nach Kolumbien ausgewandert. Hier in Barichara haben sie sich ein kleines Paradies erschaffen. Obwohl die Jahresdurchschnittstemperatur ca. 22 Grad beträgt, wird es momentan aufgrund der Trockenzeit gegen Nachmittag extrem heiß. Dank dem täglich aufkommenden Wind kühlt es gegen Abend aber schön ab. Jeden Tag laufen wir einmal über den Berg ins Dorf, ein super "ejercicio" (Training) für uns Faulenzer.

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